Unsere GärtnerInnen

Hallo, mein Name ist David Steyer (Jahrgang 1989), habe zwei kleine Söhne (2010 und 2012) und bin verheiratet.

Von 2010 bis 2012 habe ich eine Gärtner-Ausbildung in einer Demeter-Gemüse-Gärtnerei (2,6 Hektar) in Lindau am Bodensee gemacht. Danach war ich Geselle auf dem Hofgut Rengoldshausen (26 ha) in Überlingen und habe dort meine Erfahrungen vertiefen und mein Blickfeld erweitern können. Als "Integrativer Garten-und Landschaftstherapeut" (EAG FPI) versuche ich Mensch-Natur und Natur-Kultur -Verbindungen zu stärken und Lebensprozesse sowie Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen.

Seit der ersten Gemüse-Saison (2015) bürge ich für den Gemüseanbau für unsere Vereins-Mitglieder. Ich gehe in der SoLawi Ravensburg meiner Berufung und Leidenschaft - hochwertiges Gemüse für mein Umfeld und meine Familie anzubauen - nach. Die Idee der "Solidarischen Landwirtschaft" durch unser Projekt in der Region zu stärken, ist für mich neben dem Gärtnerischen, wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit.                                                                Kontakt: david.steyer [ät] solawi-ravensburg.de



Hallo, ich bin Sabine Meier, bald 57 Jahre jung, habe 3 Söhne und bin mit Reiner verheiratet. Ab Mai 2016 bringe ich meine Energie und meine Lust am Gärtnern mit 30 % bei der Ravensburger SoLawi ein und bin im Vorstand aktiv. Ich bin hauptberuflich Musiktherapeutin und gelernte ländliche Hauswirtschafterin und Sennerin. Ich bin also immer wieder während meines Lebens im „grünen Bereich“ tätig gewesen – nun freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen KollegInnen und mit euch – und darauf, für uns alle Gemüse anzubauen!

Mir gefällt die Idee „SoLawi“ aus vielen Gründen: Viele Menschen gemeinsam unterstützen einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und steigen damit aus der herrschenden Wirtschaftsstruktur aus. Denn diese Struktur dominiert leider auch immer mehr die Landwirtschaft: immer mehr, größer, schneller, weiter und immer weniger "Mensch". Wunderbar, dass wir das in Ravensburg schaffen! Auch gefällt mir sehr, dass alle sich nach ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen können und wir von unseren Kompetenzen profitieren – egal ob auf – oder um den Acker, dem „Hübschen Garten“, herum.



Ich heiße Leonie Fohmann (Jahrgang 1985) und mir geht es am Besten, wenn ich Erde an den Händen habe. Das lässt sich wunderbar kombinieren mit dem Gärtnern. Und wenn dabei auch noch nahrhafte Lebensmittel rauskommen, ist mein Glück perfekt :-) Nach meinem Sozialpädagogikstudium merkte ich, dass mir neben der Arbeit mit Menschen noch was fehlte - es zog mich in die Landwirtschaft und zum Gemüseanbau. Aus einem Praktikum wurden beflügelte 3,5 Jahre Lehrzeit (freie demeter Ausbildung NRW und Bodensee). Nach der Lehre besuchte ich verschiedene inspirierende Projekte, Menschen, Gärten und Strände. Einen Sommer arbeitete ich auf einer Alp in der Schweiz. Jetzt freue ich mich sehr auf ein Mitwirken und Mitgestalten als Gärtnerin in der „Hübschen“ SoLaWi, auf inspirierende Gespräche, freudiges gemeinsames Schaffen und Erfinden von gesunder Zukunft.



Mein Name ist Ingrid Hertkorn-Stiefel. Dass auf unserem Bauernhof nach der Aufgabe des Milchviehbetriebes mit der SoLawi-Ravensburg „Hübscher Garten“ neues Leben einkehrt und der Hof eine Perspektive hat, die dem Gemeinwohl dient, freut mich sehr.

Gärtnern war schon immer eine Tätigkeit, die ich gerne gemacht habe. Ich werde das Gärtner-Team durch stundenweise Mitarbeit auf dem Gemüseacker unterstützen. Meinen Schwerpunkt sehe ich darin, gemeinsam mit den Mitgliedern Projekte ins Leben zu rufen, wie zum Beispiel einen Kräutergarten anlegen, Kraut einstampfen, Marmelade kochen, Kräuter trocknen (für Tees und Kräutersalz) und vieles mehr.

Ich bin gespannt, wie sich das neue Miteinander hier entwickelt!



Soziale Vorteile in einer SoLawi:

  • Deckung der Betriebskosten bereits während des Anbauprozesses
  • Sowohl die Ernte, als auch das Risiko von Ernteausfällen wird mit den Mitgliedern geteilt
  • Junge GärtnerInnen ohne Grundbesitz und HofeigentümerInnen ohne Hofnachfolge profitieren voneinander