Unser Gemüse

Angebaut wird Gemüse von Aubergine bis Zwiebel. Die Jungpflanzen beziehen wir vom Demeter-Hofgut Rengoldshausen bei Überlingen.

Hier findest du den Saisonkalender (pdf), nach dem die Anbauplanung erfolgt. Er garantiert jedoch keinen Erntezeitpunkt, sondern dient der Selbsteinschätzung, ob einem die saisonale und regionale Küche zusagt.


Geliefert wird das Gemüse, je nach Erntezeitpunkt, ein- bis zweimal wöchentlich an die vier rund-um-die-Uhr zugänglichen Verteilstellen: direkt am Hof, in Ravensburg, in Baienfurt und in Weingarten. Von dort holen die Mitglieder ihren Gemüseanteil ab.

Die laufenden Kosten des Gemüsebaus werden über die monatlichen Beiträge der Mitglieder gedeckt, die Gemüse beziehen.



Ökologische Vorteile in einer SoLawi:

  • Brach- und Insektenweiden (Nützlingsförderung)
  • Hoher Anteil an Handarbeit (Ressourcenschonung)
  • Lieferung in Mehrweg-Napfkisten (Abfallvermeidung)
  • kurze Transportwege des Gemüses (Ressourcenschonung)
  • keine Gemüse"normen" (keine Lebensmittelverschwendung)
  • Verwendung samenfester, alter und regionaler Gemüsesorten
  • regionaler und saisonaler Gemüseanbau (Ressourcenschonung)
  • Anbau in Fruchtfolgen und Mischkulturen (Bodenfruchtbarkeit)
  • Verwendung von rein biologischen Düngemitteln und Anzuchterde
  • Kompostierung der Gemüsereste der Mitglieder (Nährstoffkreislauf)
  • Keine Verwendung von Hornmehlen oder andere Bestandteile toter Tiere
  • Verwendung von Nützlingen anstatt chemischer Pflanzenschutzmittel, soweit möglich
  • In Planung:

  • Saatgutvermehrung und Anzuchterde-Mischung für die Eigenbedarfsdeckung
  • Windschutzhecken (Insekten-, Vogelnährgehölze) zu konventionell bewirtschafteten Nachbarfeldern


  • „Zu gut für die Tonne“...

    ...heißt die Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, bei dem auch der Verein „Solidarische Landwirtschaft Ravensburg e.V.“ mitmacht.

    Lebensmittelverschwendung beginnt nicht erst im Supermarkt oder bei den Konsumenten zu Hause - bereits der Landwirt hat mit Handelsnormen zu kämpfen. Optisch nicht perfektes, aber trotzdem gesundes Gemüse, nimmt ihm der Großhandel nicht ab.
    Bei der „Solidarischen Landwirtschaft Ravensburg e.V.“ kann dies nicht passieren, denn „Normen“ spielen für die Mitglieder des Vereins keine Rolle. „Gemüse mit Charakter“, wie krumme Gurken, zweifüßige Karotten und herzförmige Kartoffeln werden hier nicht aussortiert, sondern landen in den Kochtöpfen der Vereinsmitglieder.