Unsere GärtnerInnen

Hallo, mein Name ist David Steyer (Jahrgang 1989), habe zwei kleine Söhne (2010 und 2012) und bin verheiratet.

Von 2010 bis 2012 habe ich eine Gärtner-Ausbildung in einer Demeter-Gemüse-Gärtnerei (2,6 Hektar) in Lindau am Bodensee gemacht. Danach war ich Geselle auf dem Hofgut Rengoldshausen (26 ha) in Überlingen und habe dort meine Erfahrungen vertiefen und mein Blickfeld erweitern können. Als "Integrativer Garten-und Landschaftstherapeut" (EAG FPI) versuche ich Mensch-Natur und Natur-Kultur -Verbindungen zu stärken und Lebensprozesse sowie Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen.

Seit der ersten Gemüse-Saison (2015) bürge ich für den Gemüseanbau für unsere Vereins-Mitglieder. Ich gehe in der SoLawi Ravensburg meiner Berufung und Leidenschaft - hochwertiges Gemüse für mein Umfeld und meine Familie anzubauen - nach. Die Idee der "Solidarischen Landwirtschaft" durch unser Projekt in der Region zu stärken, ist für mich neben dem Gärtnerischen, wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit.                                                                Kontakt: david.steyer [ät] solawi-ravensburg.de



Wir heißen Lukas und Miriam Cimander, sind verheiratet und haben eine kleine Tochter.

Lukas (Jahrgang 1989) ist auf einem Demeter- Hof in Bergatreute- Giesenweiler aufgewachsen. Nach der Schule hat er seinen Zivildienst in der Landwirtschaft der Lebensgemeinschaft Lautenbach absolviert. Im Anschluss begann er seine dreijährige Ausbildung in der Landwirtschaft Rengoldshausen, die neben der Viehhaltung im großen Stil Hackfrüchte, wie Möhren, Kartoffeln, Hokkaido, etc. anbauen. Begleitend ging er in die Landbauschule Bodensee. Nach einem Gesellenjahr auf verschiedenen Höfen entschied sich Lukas zweieinhalb Jahre in der etwa 35 Hektar großen Gärtnerei Piluweri (bei Freiburg) zu arbeiten. Neben Anbau, Ernte und Aufbereitung hatte er dort schwerpunktmäßig die Verantwortung für die Bodenbearbeitung.

Miriam (Jahrgang 1992) ist der Nähe von Fulda aufgewachsen, hat nach dem Abitur in Frankreich auf Höfen im Gemüsebau gearbeitet und hin und wieder bei Lukas in Rengoldshausen in die Landwirtschaft reingeschnuppert. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für den Samenbau und fing ihre Lehre auf dem Ralzhof (Hofgut Rengoldshausen) an. Dort werden auf etwa zwei Hektar vielfältige Kulturen zu Saatgutvermehrung (vor allem Gemüse), sowie Sichtungen und Züchtungsprojekte angebaut. Nach dem Besuch der Landbauschule schloss sie noch eine Züchterfortbildung von Kultursaat an (, bei der Lukas miteinstieg). Nach einem Jahr Gemüsebau bei Piluweri, wo sie als Auszubildende in Gewächshaus, Anzucht und Freiland lernen konnte, machte sie die Gemüsebau-Prüfung.

Nun freuen wir uns sehr auf das Arbeiten in dem kleinen, vielfältigen, gestaltungsoffenen, solidarischen Betrieb in Hübscher!



Mein Name ist Ingrid Hertkorn-Stiefel. Dass auf unserem Bauernhof nach der Aufgabe des Milchviehbetriebes mit der SoLawi-Ravensburg „Hübscher Garten“ neues Leben einkehrt und der Hof eine Perspektive hat, die dem Gemeinwohl dient, freut mich sehr.

Gärtnern war schon immer eine Tätigkeit, die ich gerne gemacht habe. Ich werde das Gärtner-Team durch stundenweise Mitarbeit auf dem Gemüseacker unterstützen. Meinen Schwerpunkt sehe ich darin, gemeinsam mit den Mitgliedern Projekte ins Leben zu rufen, wie zum Beispiel einen Kräutergarten anlegen, Kraut einstampfen, Marmelade kochen, Kräuter trocknen (für Tees und Kräutersalz) und vieles mehr.

Ich bin gespannt, wie sich das neue Miteinander hier entwickelt!



Hallo, ich bin Sabine Meier, bald 57 Jahre jung, habe 3 Söhne und bin mit Reiner verheiratet. Ab Mai 2016 bringe ich meine Energie und meine Lust am Gärtnern mit 30 % bei der Ravensburger SoLawi ein und bin im Vorstand aktiv. Ich bin hauptberuflich Musiktherapeutin und gelernte ländliche Hauswirtschafterin und Sennerin. Ich bin also immer wieder während meines Lebens im „grünen Bereich“ tätig gewesen – nun freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen KollegInnen und mit euch – und darauf, für uns alle Gemüse anzubauen!

Mir gefällt die Idee „SoLawi“ aus vielen Gründen: Viele Menschen gemeinsam unterstützen einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und steigen damit aus der herrschenden Wirtschaftsstruktur aus. Denn diese Struktur dominiert leider auch immer mehr die Landwirtschaft: immer mehr, größer, schneller, weiter und immer weniger "Mensch". Wunderbar, dass wir das in Ravensburg schaffen! Auch gefällt mir sehr, dass alle sich nach ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen können und wir von unseren Kompetenzen profitieren – egal ob auf – oder um den Acker, dem „Hübschen Garten“, herum.



Soziale Vorteile in einer SoLawi:

  • Deckung der Betriebskosten bereits während des Anbauprozesses
  • Sowohl die Ernte, als auch das Risiko von Ernteausfällen wird mit den Mitgliedern geteilt
  • Junge GärtnerInnen ohne Grundbesitz und HofeigentümerInnen ohne Hofnachfolge profitieren voneinander